Bushmaster Smock

06.07.2017 11:23

Wir haben ihn getestet und zwar an einem Ort, an dem das Wetter viele Facetten und Überraschungen bereithält: in Schweden.

Ridgeline's Bushmaster Smock

Unsere Testtage: Temperaturen von 10 ° C bis 28 ° C, starker Regen, Nieselregen, starker Wind, Sonnenschein … wir hatten, bis auf Minusgrade und Schnee, für unseren Praxistest also die besten Voraussetzungen.

In der Produktbeschreibung haben wir bereits die Highlights zusammengefasst und möchten diese nicht noch einmal aufzählen.

Viel wichtiger ist uns, Ihnen unsere Erfahrungen mitzuteilen, denn der stolze Preis verlangt auch eine ehrliche Meinung.

Vorab sei zu erwähnen. Wir sind sehr zufrieden und der Bushmaster Smock hat sich bewährt.



Bei Temperaturschwankungen von über  15 ° Celsius war der Smock ein treuer Begleiter. Das Tagesoutfit beschränke sich auf kurze Hosen und Poloshirt, sowie gute Outdoorschuhe. Der Smock kam bereits während der frühen Morgenstunden zum Einsatz. Bei oft starken Regen und anfänglichen Temperaturen von maximal 10 ° Celsius erfüllte der Smock seine Aufgabe. Er schützte den Träger vor dem nass werden und wärmte. Wer sich nun den Bushmaster Smock von Ridgeline als dicke Winterjacke vorstellt, der irrt.

Der Smock ist durch die sehr gute Qualität etwas schwer in der Hand, jedoch sehr dünn.  Heißt, selbst bei über 20 ° Celsius und Regen, erfüllt der Smock seinen Zweck. Der Träger blieb trocken.

Dadurch, dass das Produkt zu 100 % wasser- und winddicht ist, wärmt es, da keine Körperwärme nach außen transportiert wird. Es ist daher nicht nötig einen Pullover unter dem Smock zu tragen. Das hat natürlich den Nachteil, je nach Wärmeempfinden, dass wir im Smock bei Sonnenschein und über 20 ° Celsius ins Schwitzen gekommen sind.

Kurzum entledigten wir uns dann dem Smock.

Bei starkem Wind sind ganz klar die Neoprenbündchen an den Ärmelinnenseiten zu erwähnen. Diese konnten fest um das Handgelenk gelegt werden. Es ist kein Wind durch die Arme an den Körper gelangt. Ebenso blieb die Kapuze auf dem Kopf, da diese individuell eingestellt werden kann.

Das An- und Ausziehen des Smock ist durch einen seitlichen Reißverschluss nicht mühselig. Wie bei allen Schlupfjacken, ist der Prozess des Be- und Entkleidens natürlich mit einer normalen Jacke nicht vergleichbar. Das Tragegefühl bleibt jedoch. Einziges Manko, welches wir festgestellt haben: der Smock lässt sich besser anziehen, wenn ein Shirt aus Polyester darunter getragen wird. Dann gleitet der Smock wie von selbst in seine Position.
Wird ein Baumwollshirt oder Strickshirt getragen, muss etwas nachgeholfen werden.



Der Stylefaktor spielt natürlich auch eine Rolle. Wir haben den Bushmaster nicht als reine Jagdjacke gesehen, sondern finden er bewegt sich zwischen der Jagdbekleidung und der klassischen Outdoorbekleidung. Ein Empfinden, welches auch von Ridgeline angestrebt wird, hierzulande jedoch noch nicht ausgeprägt ist.

Zusammenfassend sind wir vom Smock sehr begeistert. Es ist ein Allrounder, ein hochwertiger Begleiter für alle Wetterlagen und für diverse Outdooraktivitäten.


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